Wer ist hazl?

Noch nie von hazl gehört? Na gut, eine echte Wissenslücke ist das nicht. hazl wird's Ihnen erklären: Sein richtiger Name ist Meiko Haselhorst, "hazl" ist von jeher sein Spitzname und auch sein Kürzel, unter dem er bei der "Neuen Westfälischen", seinem Hauptarbeitgeber, schreibt. Nebenbei verfasst er vor allem Reisereportagen für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, ab und an schreibt er auch mal ein Buch. Wenn sich kein Fotograf findet, der mit ihm arbeiten will, nimmt er die Kamera selbst in die Hand. Wenn Sie Lust haben, können Sie sich Texte, Bücher und Bilder auf dieser Homepage anschauen.

Wer mehr wissen möchte . . . hier ein kleiner Lebenslauf:

hazl wurde am 4. Juni 1974 in Bad Oeynhausen (NRW) geboren. Die ersten 22 Jahre seines Lebens verbrachte er sehr unaufgeregt in der kleinen Nachbarstadt Löhne. Dort ging er zur Grundschule (´80 bis ´84) und zur Realschule (´84 bis ´91), dort absolvierte er seine Lehre zum Tischler (´91 bis ´94) und auch seinen Zivildienst als Altenpfleger (´95 bis´96).

Mit der Entscheidung, sein Abitur nachzuholen, (`96) begann die etwas unruhigere Phase seines Lebens. Er zog nach Bielefeld und hielt 1999 sein Abschlusszeugnis mit der Gesamtnote 1,6 in Händen. Für den Studiengang Diplom-Journalistik an der Uni Dortmund wurde damals jedoch ein NC von 1,1 verlangt - hazl kam auf die Warteliste.

Er überbrückte die Zeit, indem er für ein Jahr zu seiner Verwandtschaft ins spanische Baskenland zog und Chorizo und Schinken schnitt. Dabei lernte er nicht nur Wurst zu schneiden, sondern auch fließend Spanisch und ein wenig Baskisch. Da er auf der Warteliste immer noch nicht entscheidend nach oben gerückt war, unternahm er eine weitere einjährige Reise durch Mittel- und Südamerika. Sein Geld verdiente er als Tellerwäscher, Animateur, Bauarbeiter, Sprachlehrer - und auch schon mit dem Schreiben von Reisereportagen.

Im Herbst 2001 durfte er sein Studium beginnen. Er war überglücklich - genau fünf Wochen lang. Dann merkte er, dass ihm die Schwerpunkte nicht zusagten. Er brach das Studium ab und war ein wenig ratlos. Ein weiterer Studienversuch in Bonn (Ethnologie) brachte ihn nicht wirklich weiter.

Also ging er für weitere zwei Jahre nach Lateinamerika. Diesmal arbeitete er in einem Kinderdorf in Guatemala, sammelte Geld und bepflanzte in einem eigenen Projekt das Gelände. In einem Nationalpark in Panama („Chagres") arbeitete er für die staatliche Umweltbehörde, übersetzte Texte von Spanisch auf Englisch oder führte die wenigen Touristen durch den Park. In Brasilien verdingte er sich als Sprachlehrer in einer kleinen Stadt und lernte gleichzeitig Portugiesisch.

2005 bekam hazl wieder Lust auf seine Heimat. Er fing als freier Mitarbeiter in der Löhner Lokalredaktion der Neuen Westfälischen an und war nach wenigen Wochen festes Redaktionsmitglied. 2007 begann er sein Volontariat bei besagter Zeitung. Die zwei Jahre gefielen ihm sehr gut. Schon während seiner Ausbildung machte sich aber sein Fernweh wieder bemerkbar. Den angebotenen Redakteursvertrag lehnte er deshalb ab und ging stattdessen Anfang September 2009 auf gut Glück nach Paris. Hier versuchte er, Französisch zu lernen und als freier Journalist über die Runden zu kommen. Da vor allem Letzteres nur bedingt von Erfolg gekrönt war, kehrte er nach nur vier Monaten nach Ostwestfalen-Lippe und zu seinem alten Arbeitgeber zurück. Im Moment ist er damit ganz glücklich. Er hat ja noch seine Reisereportagen...